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Bestätigung gegen Engelberg

Segessenmann Michael 10.02.2014

Keine 24 Stunden nach dem grandiosen Sieg gegen den Leader aus Sursee standen die Spieler des EHC Uri bereits wieder im Einsatz. Diesmal hiess der Gegner EHC Engelberg. Ein Gegner den es eigentlich zu schlagen gilt. Doch wie die Vergangenheit zeigt, sind diese Spiele immer wieder eine neue Herausforderung und äusserst knapp.

Das Spiel begann sehr schleppend. Trotzt einem kleinen Chancenplus der Urner hiess es nach den ersten 10 Spielminuten noch 0:0. Kurz darauf konnte Livio Schuler auf einen Abpraller zur 1:0 Führung verwerten. Es gelang aber weiterhin keiner Mannschaft das Zepter in die Hand zu nehmen. In der 15. Spielminute konnten die Engelberger das Spiel ausgleichen. Aber postwendend gelang Peter Meier die erneute Führung für den EHC Uri. In der Folge konnte sich Roger Furger, welcher das Tor der Urner hütete, einige Male auszeichnen und den erneuten Ausgleichstreffer verhindern. Leider gelang dies den Engelbergern kurz nach Beginn des Mitteldrittels doch noch. Vielleicht verhilft den Urnern ein Powerplay zur erneuten Führung. Und tatsächlich konnte Thomas Arnold einen unglücklichen Abwehrversuch des gegnerischen Torhüters zur erneuten Führung verwerten. Knappe 3 Minuten später wurde derselbe Thomas Arnold von Michael Segessenmann in die Tiefe geschickt und er konnte alleine vor dem Torhüter zur 4:2 Führung einschiessen. Kurz vor der zweiten Pause gelang dem EHC Engelberg der Anschlusstreffer zum 4:3. Das letzte Drittel begann, und man merkte den Urnern den kräfteraubenden Match vom Vorabend an. Jedenfalls war es definitiv nicht dieselbe Leistung wie gegen Sursee. Trotzt Chancen auf beiden Seiten, waren es die Engelberger welche das Resultat ausgleichen und über die Zeit retten konnten. Somit musste man innert knapp 24 Stunden zum zweiten Mal in die Verlängerung. Und auch das sah es nicht nach einem vorzeitigen Sieger aus. Allerdings gab es gute 30 Sekunden vor Ablauf der Verlängerung noch ein Bully vor dem gegnerischen Tor. Ninio Gisler konnte dieses gewinnen, die Scheibe gelang zu Merco Zemp an die blaue Linie. Dieser haute drauf und konnte den vielumjubelten Seigtreffer markieren.

Wieder war es ein hartes Stück Arbeit gegen einen ungemütlichen Gegner. Obwohl die Leistung vom Spiel gegen Sursee nicht lückenlos wiederholt werden konnte, muss man zugestehen, dass der Einsatz und der Wille zu jederzeit vorhanden war und somit der Sieg in Ordnung geht. Der EHC Uri bestreitet am kommenden Freitag, 14.02.2014 das letzte Meisterschaftsspiel der laufenden Saison um 20:45 Uhr in Dübendorf gegen den aktuellen Tabellendritten EHC Blau-Weiss Dübendorf.