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Kanterniederlage gegen den Leader

Arnold Thomas 11.12.2018

Am vergangenen Sonntag stand das erste Heimspiel gegen den Tabellenführer Küssnacht auf dem Programm. Das Hinspiel ging mit 6:3 relativ knapp verloren. Mit einer guten Leistung wäre es möglich dem Favoriten ein Bein zu stellen. Den Urnern war von Anfang an klar, dass Küssnacht das Spielgeschehen an sich reissen möchte und mit hohem Tempo Druck aufs Tor macht. Genau so kam es tatsächlich auch. Bereits nach kurzer Zeit eröffnete der Ligatopscorer für den KSC das Toreschiessen zum 0:1. Nachdem man sich ein wenig fangen konnte, erhöhten die Gäste mit einem Doppelschlag gleich auf 0:3. Kurz vor Drittelsende konnte Küssnacht gar das 0:4 bejubeln.

In der Pausenansprache hielt man fest, dass nicht alles schlecht war, was der EHC Uri bis anhin gezeigt hatte. Trotz des deutlichen Drittelresultates hatte man in der Offensive sehr gute Chancen ebenso Tore zu schiessen. Mit einer besseren Chancenauswertung und einem kompakteren Defensivverhalten, konnte man immer noch etwas gewinnen. Leider verpassten die Urner erneut einen guten Start ins Drittel und man musste das 0:5 hinnehmen. Gegen Mitte der Partie, wurden dann die ersten Strafen ausgesprochen. Leider gegen den EHC Uri. In der zweiten Unterzahlphase startete plötzlich Marco Zemp durch, überlief die gegnerischen Verteidiger und verwertete sicher zum 1:5. Das Aufbäumen war jedoch von kurzer Dauer. Gut zwei Minuten vor Drittelsende musste man das 1:6 hinnehmen.

Nun musste schon sehr viel passieren, dass man den Küssnachtern den Sieg noch wegnehmen konnte. In der 42. Minute erhöhten diese sogar zum 1:7. Kurze Zeit später war der KSC ebenfalls von Strafen nicht verschont. Leider konnte man im Powerplay nicht genügend Druck aufsetzten um den gegnerischen Torhüter zu bezwingen. Hinzu kommt, dass eine schnelle Mannschaft wie Küssnacht auch in Unterzahl sehr gefährlich sein kann. So kam es gleich zweimal, dass eine Scheibe abgefangen wurde, man den läuferischen Vorteil ausspielte und in Unterzahl ein Tor erzielte. Kurz vor Spielende konnten die Küssnachter sogar noch eine doppelte Überzahl nutzen und das "Stängeli" komplett machen. 15 Sekunden vor Spielende schoss der KSC gar das 1:11. Doch dies war noch nicht das Schlussresultat. Praktisch zeitgleich mit der Schlusssirene konnte Danioth Manuel auf Vorlage von Epp Pascal den zweiten Urner Treffer erzielen. Somit endete die Partie mit einer deutlichen 2:11 Niederlage.

Nun hat man kurz vor Weihnachten noch einmal eine Möglichkeit, das Jahr 2018 positiv abzuschliessen. Am 22.12.2018 trifft man auswärts auf den HC Luzern und hofft, dass man den Sieg im Hinspiel bestätigen kann.