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Zweiter Saisonsieg dank fulminanten letzten Drittel

Tresch Simon 11.11.2018

Am Samstag stand für den EHC Uri ein weiteres Auswärtsspiel an, Gegner war zum zweiten Mal diese Saison die Limmattal Wings. Das erste Aufeinandertreffen ging mit 5:4 knapp an den heutigen Gastgeber, die Urner waren also auf Revanche aus.
Die Urner wirkten zu Beginn jedoch eher gelähmt, so dauerte es gerade 90 Sekunden und die Limmattaler konnten den Führungstreffer erzielen. Anschliessend neutralisierten sich beide Teams mehr oder weniger gegenseitig. Wobei die Limmattaler zu deutlicheren Chancen kamen, welche aber vom starken Torhüter Markus Arnold zunichte gemacht wurden. Somit ging man mit einem glücklichen Ein-Tore-Rückstand in die erste Pause.
Im zweiten Drittel wollte man sich nun endlich auch Offensiver zeigen, nach ein paar guten Chancen war es schlussendlich Yannick Ambauen der auf Pass von Marco Zemp den Ausgleich erzielen konnte. Anstatt jetzt mutig mitzuspielen verfielen die Spieler des EHC Uri wieder ins alte Muster des ersten Drittels. Man überliess dem Gegner mehrheitlich wieder das Spielgeschehen, war offensiv praktisch inexistent und kassierte bis zur zweiten Pause noch zwei weitere Treffer.
Die Pausenansprache war somit schnell gemacht, jeder Spieler sollte im letzten Drittel mit Spass und einem Lächeln nochmal alles versuchen um den zweiten Saisonsieg einzufahren. Dieses Lächeln verzog sich jedoch bereits nach 20 Sekunden im letzten Drittel, denn da erzielten die Limmattaler nach einer Unordnung in der Urner Defensive den vierten Treffer. Kurz darauf fingen sich die Limmattaler zwei Strafen ein, das Bully in der offensiven Zone gewann Marco Zemp, Yannick Ambauen schloss direkt ab und der zweite Treffer nach gerade 4 Sekunden Powerplay war Tatsache. Dieser Treffer war nun die Initialzündung, den im gleichen Powerplay und nur 30 Sekunden später war es erneut Yannick Ambauen der über seinen dritten Treffer Jubel konnte. Der Bann war gebrochen und das Lächeln zurück bei den Urner Spielern. Innerhalb von 10 Minuten erzielten sie nämlich 6 weitere Treffer wobei vor allem die Linie um Marco Zemp, Yannick Ambauen und Manuel Danioth über 5 Treffer jubeln konnte. Die Limmattaler waren nur noch kurz im Powerplay zu einer Reaktion fähig und erzielten den 5. Treffer. Den Schlusspunkt zum 10:5 erzielte erneut Yannick Ambauen mit seinem 7. Treffer an jenem Abend.
Somit war der zweite Saisonsieg dank einem Schlussspurt im letzten Drittel Tatsache. Es muss jedoch allen Spieler bewusst sein, dass es meistens nicht reicht nur 1 Drittel richtiges Eishockey zu spielen und zu hoffen das der Gegner dermassen einbricht wie an jenem Abend die Limmattaler.
Am nächsten Sonntag, 18. November um 19:00 findet das nächste Heimspiel gegen den HC Luzern in Engelberg statt.