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Leider keine Cupsensation für den EHC Uri

Arnold Thomas 30.10.2018

Am vergangenen Wochenende fand die zweite Qualifikationsrunde für den Schweizer Cup 2019/2020 statt. Nachdem man schon im vergangenen Jahr einen höher klassierten Gegner aus dem Rennen warf, durfte man gespannt sein, ob dies erneut gelingt. Das Los meinte es mit dem EHC Uri jedoch nicht so gut und man bekam mit dem EV Dielsdorf-Niederhasli einen Vertreter von der 2. Liga zugewiesen. In der Hoffnung auf die nächste Cupüberraschung reiste man zuversichtlich ans Heimspiel nach Engelberg.

Das man gegen diesen Gegner das Spielgeschehen nicht diktieren kann, war allen von Anfang an bewusst. Die Devise lautete somit: Defensiv stark spielen, sich hartnäckig zeigen und gegebenen falls einen Konter fahren. So kam es auch, dass der EHC Uri in den ersten Minuten die gefährlichste Torchance hatte. Leider blieb diese ungenutzt. Wachgerüttelt vom Geschehen, zeigte der EV Dielsdorf-Niederhasli warum sie zwei Ligen höher spielten. In der 5. Spielminute schossen die Gegner das erste Tor zum 0:1. Man spielte weiter defensiv stark und musste leider auch die eine oder andere Strafe hinnehmen, welche aber allesamt ohne Folgen bleiben. Fast sechs Minuten vor Schluss musste man den nächsten Treffer hinnehmen, was gleichzeitig auch der Pausenstand von 0:2 bedeutete.

Man merkte es den Gegnern an, dass diese eigentlich ein anderes Ergebnis zur Pause erwartet hatten. Genau so versuchte der EHC Uri auch im Mitteldrittel dem entgegenzuwirken. Zur Mitte der Partie hatte nun auch der Gegner eine Strafe abzusitzen und man versuchte das Spiel zu leiten und ein Powerplay aufzuziehen. Jedoch ging dies nach hinten los. Mit der Schnelligkeit der Gegner konnte man nicht mithalten, weswegen man trotz Überzahl ein Tor hinnehmen musste. Kurze Zeit später konnte Dielsdorf-Niederhasli sogar auf 0:4 erhöhen. Der EHC Uri raufte sich nochmals zusammen, musste aber 50 Sekunden vor Drittelspause das 0:5 hinnehmen.

Der EV Dielsdorf-Niederhasli machte nach der Pause in gleichem Tempo weiter. Nach gerade einmal einer Minute landete den Puck wieder im eigenen Tor zum 0:6 Zwischenstand. Man liess sich dadurch nicht unterkriegen und Kämpfe weiter wie zu Anfang der Partie. Gut zwei Minuten vor Schluss liessen die Kräfte jedoch derart nach, dass man erneut ein Tor in Überzahl kassierte. Dieser siebte Treffer bedeutete gleich auch das Schlussresultat von 0:7.

Am Ende der Partie kann man trotz der Niederlage zufrieden mit dem Gezeigten sein. Dank der starken defensiven Leistung des Teams sowie den herausragenden Paraden von Torhüter Arnold Markus konnte man sich gegen den Zweitligisten möglichst teuer verkaufen. Nun gilt es den Schwung für die nächsten Meisterschaftsspiele mitzunehmen. Bereits am Samstag, 03.11.2018 sowie Sonntag, 04.11.2018 stehen mit den ZSC Lions II und Sursee zwei sehr starke Gegner auf dem Spielplan.