> Zurück

Gute Leistung genügte nicht ganz

Segessenmann Michael 29.01.2018

Unsere 1. Mannschaft bestritt am vergangenen Samstag das schwere Spiel gegen Küssnacht. Gegen denselben Gegner setze es diese Saison schon zwei Niederlagen ab. Die Favoritenrolle war somit klar auf Seiten des KSC. Die Urner wollten nach den zuletzt sehr unkonstanten Leistungen endlich über 60 Minuten eine gute Leistung abrufen. Das wäre gegen Küssnacht auch nötig, da es sonst sehr schnell ungemütlich werden könnte.

Das Spiel begann dann auch sehr ausgeglichen, mit spielerischen Vorteilen für den Gegner. Nach einigen Torchancen auf beiden Seiten konnte Michael Indergand den Küssnachter Schlussmann mit einem überraschenden Weitschuss zur Urner Führung bezwingen. Die Freude währte jedoch nicht lange. Bloss eine halbe Minute später konnte Küssnacht nämlich den Spielstand ausgleichen. Damit aber nicht genug, weitere 3 Minuten später gingen die Gastgeber erwartungsgemäss mit 2:1 in Führung.

Mit diesem knappen Resultat verschwanden die Spieler auch zur ersten Pause in den Katakomben. Die Urner merkten, dass sie sich gut verkauften und dem KSC mit einem guten Stellungsspiel Probleme bereiten können.

Auch das zweite Drittel verlief sehr ausgeglichen, mit einem kleinen Chancenplus für den Favoriten. Doch der EHC Uri versteckte sich keineswegs und kam seinerseits auch zu gefährlichen Abschlüssen. Die Torhüter waren jedoch stets auf der Höhe und liessen sich vorerst nicht mehr bezwingen. Ohnehin wurde das zweite Drittel von diversen Strafen geprägt. Eines dieser Überzahlspiele konnten die Küssnachter dann kurz vor der zweiten Pause ausnützen und somit auf 3:1 erhöhen.

Für den Schlussabschnitt nahm man sich nochmals einiges vor und wollte schnellstmöglich den Anschlusstreffer erzielen, um nochmals Spannung in die Partie zu bringen. Doch die Kräfte schienen langsam dem Ende zuzugehen, was mit bloss zwei Angriffslinien und der bis dahin einwandfreien Einsatzbereitschaft auch nicht wirklich verwunderlich war. Einige Sekunden vor Schluss konnten dann die Küssnachter noch mit einem Schuss ins leere Gehäuse den Schlussstand von 4:1 bejubeln.

An jenem Abend hat man gesehen, dass man mit Disziplin und Einsatzwille jeden Gegner vor Probleme stellen kann. Jedoch wurden auch klar die Grenzen und Defizite gegen solche Gegner aufgezeigt. So konnte man sich zu wenig klare Torchancen erarbeiten und das Powerplay müsste auch effizienter gestaltet werden. Nun gilt es auf dieser Leistung aufzubauen, dann liegt in den verbleibenden 3 Saisonspielen sicherlich noch der eine oder andere Sieg drin.