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Klare Leistungssteigerung gegen Sursee

Segessenmann Michael 28.11.2017

Dem EHC Uri stand am letzten Samstag ein echter Brocken gegenüber. Mit dem EHC Sursee wartete nämlich kein geringerer als der anfangs Saison als Favorit eingeschätzter Titelkandidat auf die Urner. Nach der deutlichen Niederlage gegen den HC Luzern war man auf Wiedergutmachung aus und wollte von Beginn weg zeigen, dass man bisher unter Wert geschlagen wurde.

So begann das Spiel recht ausgeglichen, mit einigen Torchancen auf beiden Seiten. Die Gäste fassten sogleich eine erste Strafe, welche den Urnern schon früh die Chance auf den Führungstreffer bot. Doch man merkte den Spielern die aufgekommene Unsicherheit aus den letzten Spielen deutlich an. Diese erklärt auch, weshalb nicht etwa die Urner, sondern die Gäste über den ersten Treffer der Partie jubeln konnten. In der Folge bot sich ein harter Kampf bei dem der EHC Sursee über weite Strecken die etwas feinere Klinge führte. Doch die Urner hielten nun hart dagegen und spielten durchaus auf Augenhöhe.

Mit einem knappen Rückstand, aber voller Zuversicht verschwanden die Spieler dann in die erste Pause. Man konnte mit dem Gezeigten durchaus zufrieden sein. Es galt nun dies auch im zweiten Abschnitt umzusetzen.

Dies schien auch weiterhin gut zu klappen. Die Surseer taten sich schwer und konnten sich resultatmässig nicht absetzen. Bis zur Spielmitte hielt der knappe Spielstand, ehe die Gäste dann doch noch das 0:2 erzielen konnten. Die Urner liessen sich jedoch nicht beirren und spielten weiterhin sehr erfreulich. Als dann die Gäste kurz vor der zweiten Sirene eine weitere Strafe fassten, konnte Nino Gisler einen Schuss von Pascal Epp erfolgreich zum Anschlusstreffer ablenken. So war für den letzten Abschnitt wieder alles offen.

Leider entwischte in diesem schon früh ein Spieler der Gäste und konnte Torhüter Markus Arnold zur erneuten Zweitore-Führung bezwingen. Doch die Urner gaben sich diesmal nicht geschlagen und liessen nicht locker. Erneute Strafen gegen die Gäste boten die Chance zur Resultatverkürzung. Doch ein weiterer Fehler in Reihen des EHC Uri führte zum zweiten Shorthander des Abends zum 1:4, was gleichbedeutend mit der Entscheidung war. Doch erfreulicherweise wurden die Köpfe auch nun nicht hängen gelassen. Simon Tresch gelang knappe 10 Minuten vor Schluss der Anschlusstreffer zum 2:4. In der Folge setzte man nochmals alles daran den Spielstand zu drehen, was jedoch in einem Konter zum Schlussresultat von 2:5 endete.

Fazit: Es war eine deutliche Leistungssteigerung zu sehen. Wahrscheinlich wurde sogar die bisher beste Leistung der Saison gezeigt. Jedoch müssen zwingend die weiterhin vielen Fehler abgestellt werden um die Chance auf einen Sieg zu haben. Es gilt nun an diesen bekannten Problemen zu arbeiten und Schritt für Schritt eine Verbesserung herbeizuführen. Wenn dies gelingt, kommen auch die positiven Resultate zurück!