> Zurück

Kanterniederlage gegen den HC Luzern

Tresch Simon 21.11.2017

Am vergangenen Sonntag, 19.11.2017 absolvierte der EHC Uri sein nächstes Heimspiel in Küssnacht gegen den HC Luzern. Aufgrund einer gewonnen Testspiel Partie im September gegen diesen Gegner hoffte man die Niederlagenserie endlich beenden zu können. Zusätzlich erhoffte man sich mit den vielen anwesenden Zuschauern aufgrund des Sponsoren Aperos einen weiteren Motivationsschub.

Leider schien dass den EHC Uri im ersten Drittel eher zu lähmen als zu beflügeln. Anders konnte man sich nicht erklären, weshalb die Mannschaft in der Offensive kaum etwas kreieren konnte. Zusätzlich nutzte der HC Luzern die defensiven Fehler eiskalt aus. Dadurch resultierte am Ende des Drittels ein deutliches 0:4 auf der Anzeigetafel.

Mit dem Willen die individuellen Stellungsfehler in der Defensive abzustellen und offensiv aktiver zu sein startete man ins zweite Drittel. Es kam jedoch komplett anders und der EHC Uri wurde in den ersten 10 Minuten mit 6 Gegentreffern komplett überfahren. Dem konnte auch ein Torhüterwechsel von Roger Furger zu Markus Arnold nichts entgegenwirken. Am Ende des Drittels konnte der HC Luzern unglaubliche 8 Tore bejublen. Da war der erste Treffer für den EHC Uri durch Thomas Arnold auf Pass von Meier Peter nur eine Notiz am Rande.

Somit appellierte man in der Drittelspause an den Stolz der Spieler um immerhin das letzte Drittel ausgeglichen gestalten zu können. Und tatsächlich konnte der EHC Uri die defensiven Fehler minimieren und nun ebenfalls im gegnerischen Drittel einige Akzente setzen. Die erste Strafe wurde sogleich durch Marco Zemp zum zweiten Treffer des Abends ausgenutzt. Es dauerte jedoch nicht lange erhöhte der HC Luzern um zwei weitere Tore. In den letzten 3 Minuten des Spiels gelang es dem EHC Uri nun endlich einmal Druck auf den Gegner auszuüben. Daraus resultierte der zweite persöhnliche Treffer durch Thomas Arnold sowie ein Powerplay Tor durch Joel Epp auf Pass von Simon Tresch und Michael Indergand. Trotzdem stand am Ende eine ernüchternde Niederlage von 4:14 zu Buche.

Das Fazit am Ende des Spiels fiel dementsprechend klar aus. Wer in der Offensive zu wenig kreiert und in der Defensive nicht nahe genug beim Mann steht darf sich nicht wundern wenn solche Kanterniederlagen eingefahren werden.

Nun gilt es die wenigen positiven Punkte des Spiels mitzunehmen und sich so schnell wie möglich auf das nächste Heimspiel vom Samstag, 25.11.2017 gegen den EHC Sursee vorzubereiten.