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Niederlage gegen 3. Liga Absteiger

Zemp Marco 24.10.2016

Am Samstag, 22.10.2016 traf der EHC Uri auf den 3. Liga Absteiger KSC Küssnacht am Rigi 2. Dass es für die Urner ein schwieriges Spiel geben würde, war wohl jedem klar. Dass die Küssnachter spielerisch klar die stärkere Mannschaft war, zeigte sich dann auch gleich von Beginn weg. Mit schnellem und präzisem Passspiel brachten sie den EHC Uri ein ums andere Mal in Bedrängnis. Was jedoch nicht heisst, dass der EHC Uri gar keine Chance gehabt hätte. Ganz im Gegenteil. Die Urner zeigten ihr mit Abstand bestes Saisonspiel und versuchten das geforderte Spielsystem umzusetzen. Die gelang recht gut und jeder sah, dass man auf dem Richtigen Weg ist.
Zu Beginn des Spieles hatte der EHC Uri viel Mühe mit dem Tempo der Küssnachter. Dies nützte der KSC nach bereits 2 Minuten eiskalt zum 0:1 aus. Doch die Urner spielten nun ihr System immer besser und konnten den Gegner dadurch zu Fehlern zwingen. Mit diesem 1 Tore Rückstand ging es in die 1. Pause. In dieser forderten die Trainer, das System effizient umzusetzen. Zu Beginn des 2. Drittels funktionierte dies auch recht gut. Doch dann verloren die Urner 5 Minuten lang komplett den Faden. Zuerst kassierten Sie in Überzahl einen Gegentreffer und danach innerhalb von 50 Sekunden noch zwei weitere Treffer. Somit konnte der KSC seine Führung sehr einfach auf 0:4 ausbauen. Doch aufgeben wollte deshalb niemand. Mit vollem Einsatz versuchte der EHC Uri die drohende Niederlage abzuwenden. Tatsächlich konnte in Unterzahl der erste Treffer erzielt werden. Sergio Poletti konnte den Puck in der eigenen Zone erobern und schickte Marco Zemp in die Tiefe. Dieser konnte alleine auf den Torhüter losziehen und verwertete den Konter ins hohe Eck. Dieser Treffer gab wieder Mut und man kämpfte bis zum Umfallen. Trotz mehrerer Powerplaymöglichkeiten konnte der EHC Uri keinen weiteren Treffer mehr erzielen. Auch der KSC hatte noch einige gute Chancen, das Skore zu erhöhen. Sie scheiterten jedoch immer wieder am starken Urner Torhüter Roger Furger. Er hielt seine Farben mit super Paraden im Spiel. Es dauerte bis zur 55. Minute, ehe die Küssnachter ihren 5. Treffer erzielen konnten.

Fazit:
Trotz einer deutlichen Leistungssteigerung gegenüber dem Spiel gegen Luzern hat es wieder nicht für 3 Punkte gereicht. Dafür war der KSC schlichtweg zu stark. Jedoch konnten wieder viele wertvolle Erfahrungen und Erkenntnisse gesammelt werden und das neue Spielsystem beginnt langsam aber sicher zu funktionieren. Viel Arbeit bleibt jedoch noch im mentalen Bereich. Die Mannschaft darf nicht jedes Mal nach einem Gegentreffer in ein Loch fallen und muss lernen, sich sofort wieder fokussieren zu können.